Praktikumstagebuch - Meine Erfahrungen bei Reachbird im Projektmanagement

Ich bin Selin, komme aus der Nähe von Nürnberg und studiere dort Mode-, Trend- und Markenmanagement. Als es im 5. Semester an der Zeit war sich nach einem geeigneten Praktikum umzusehen, stieß ich bei meiner Suche auf die Influencer-Marketing-Agentur Reachbird. Da ich mich in meiner Freizeit viel mit Social Media und Influencern beschäftige, war das für mich die Gelegenheit – wie es so schön heißt – mein Hobby zum „Beruf“ zu machen.

Inzwischen blicke ich auf sechs Monate voller neuer Erfahrungen, spannender Aufgaben und ein wirklich tolles Team bei Reachbird zurück. Von Beginn an fiel mir direkt das herzliche Arbeitsumfeld und die motivierte Atmosphäre in der Agentur auf. Durch alle Kollegen – auch Birds genannt - wurde ich nicht nur in den für mich neuen Arbeitsbereich, das Projektmanagement, eingeführt, sondern durfte auch in jeden anderen Unternehmensbereich interessante Einblicke gewinnen. Jeder hat stets ein offenes Ohr für Fragen, selbst bei einem vollen Terminkalender.

Mit Hilfe dieses Praktikumtagebuchs möchte ich spannende Einblicke in mein Praktikum bei Reachbird geben. Neben meinen Aufgaben zeige ich euch meine persönlichen Highlights, was ich aus dem Praktikum mitnehmen konnte und zu welchem Fazit ich letztendlich gekommen bin.

Inhalt

  1. Meine Aufgaben im Projektmanagement
  2. Persönliche Highlights
  3. Was ich aus meinem Praktikum mitnehmen konnte
  4. Mein Fazit

1. Meine Aufgaben im Projektmanagement

In meiner ersten Woche konnte ich erstmal ganz in Ruhe ankommen, mir alles genauer anschauen und meine ersten Eindrücke sammeln. Anschließend wurde ich ausführlich in meine Aufgaben eingearbeitet, mit Reachbirds Influencer-Marketing-Plattform RTECH vertraut gemacht und in laufende Kampagnen eingeführt. Durch die Einarbeitungsphase konnte ich bereits ein gutes Gefühl für den Ablauf von Kampagnen bekommen.

Ich startete mit kleineren Tasks, wie Influencer Selektionen oder Briefings. Selektionen bedeuten immer Abwechslung. Jeder Kunde möchte etwas anderes für seine Kampagne – demnach machte ich mich auf die Suche nach passenden Influencern auf RTECH oder auch im Internet auf Instagram, TikTok & Co. Auch die Erstellung von Briefings gehörten zu einer meiner wichtigen Aufgaben. Hier konnte ich kreativ sein und meinen Ideen freien Lauf lassen.

Die ersten Wochen vergingen wie im Flug. Nach den anfangs kleineren Aufgaben wurde ich dann schnell in größere Projekte miteinbezogen. Beginnend bei der Kampagnenvorbereitung durfte ich direkt in Kontakt mit den Influencern treten, diese anfragen, zur Kampagne über RTECH einladen und mich so um die vollständige Kommunikation kümmern. Um den Überblick über die Projektverläufe zu gewährleisten, erstellte ich Budget- und Leistungsübersichten als auch Content-Pläne. So baute ich zudem mein Können im Bereich Excel aus.

Außerdem durfte ich auch eigenständig das Kampagnenmanagement während der Projekte übernehmen. Dazu zählte nicht nur die Kommunikation mit den Influencern, sondern ebenfalls darauf zu achten, dass alle Content Creator ihren Content pünktlich liefern und das natürlich auch entsprechend der Kundenanforderungen. Dies war einer der coolsten Phasen für mich – gespannt wartete ich darauf, wie die Influencer das Briefing umsetzten. Tatsächlich sind sie jedes Mal für eine Überraschung gut. So wurde es nie langweilig! War der Content vom Kunden freigegeben und vom Influencer korrekt gepostet, machte ich mich daran, die Insights einzusammeln, um anschließend das Reporting zu erstellen und somit die Kampagne abzuschließen.

Allgemein hätten die Aufgaben innerhalb meines Praktikums nicht vielfältiger sein können. Dies ermöglichten vor allem die verschiedensten Kunden. Die einen waren zum Beispiel auf der Suche nach coolen Hipstern aus Österreich, während andere crazy Teens bevorzugten oder geeignete Brand Ambassadors für ihre Marke finden wollten. Wiederum andere Kunden aus dem Beverage- und Food-Segment, wollten Influencer, mit denen sie hochwertige Rezepte umsetzten konnten.

Kein Tag glich also dem anderen. So kam es auch mal vor, dass spontane Kundenwünsche am selben Tag noch umgesetzt werden mussten. Aber genau das ermöglichte mir zu lernen, in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und mit Herausforderungen umgehen zu können.

2. Persönliche Highlights

Am coolsten war, dass ich viele Freiheiten hatte, meine eigenen Ideen einbringen und vor allem eigenständig arbeiten durfte. Dabei muss ich direkt an die probono Kampagne „The Bread Exam“ denken. Hier bekam ich die Möglichkeit, eigeninitiativ Influencer zu identifizieren, anzufragen und mit dem Kunden zu kommunizieren. Letztendlich wurde ich sogar als Teil von Reachbird in Artikeln, wie z.B. in der Fachzeitschrift „Horizont“, namentlich erwähnt, was keinesfalls selbstverständlich für eine/n Praktikantin/en ist und ich mir hätte vor meinem Praktikum nicht erträumen lassen können.

Generell bin ich begeistert von der Arbeitsatmosphäre bei Reachbird. TEAMZUSAMMENHALT wird großgeschrieben, wodurch ich mich von Anfang an mehr als nur aufgenommen und wohl gefühlt habe. Die Mittagspausen und auch die Zeit nach der Arbeit wurden immer mit allen zusammen verbracht. Selbst während Corona durfte das natürlich nicht zu kurz geraten, weshalb sich einfach virtuell „getroffen“ wurde und wir beispielsweise Cocktails via Zoom mixten.

3. Was ich aus meinem Praktikum mitnehmen konnte

Ich bin wirklich froh, dass ich mein Praktikum bei Reachbird machen durfte. Nun konnte ich auch endlich die andere Seite meines Studiums kennenlernen und sehen, wie Theorie in der Praxis umgesetzt wird. Klar ist, dass so einiges im Studium gar nicht vermittelt wird und man deshalb jede Möglichkeit eines Praktikums nutzen sollte. Ich konnte zahlreiche wichtige Erkenntnisse aus der Welt des Influencer Marketings und des Projektmanagements mitnehmen und durch Weiterbildungsmöglichkeiten sowie interne Workshops mein Wissen noch weiter ausbauen.

Auch bin ich durch die parallele Arbeit an den verschiedensten Projekten zum richtigen Multitasker geworden. Prioritäten setzen, strukturiert arbeiten und erkennen, was gerade wichtig ist, sind wichtige Fähigkeiten, die ich mir in den sechs Monaten aneignen konnte. Was auch für den Alltag und Uni-Stress mehr als hilfreich ist.

4. Mein Fazit

Meine Vorstellungen und Erwartungen eines Praktikums wurden bei Reachbird eindeutig übertroffen. Ich durfte von Beginn an aktiv mitarbeiten und sogar meine eigenen kleinen Projekte umsetzen. Mir wurde gezeigt, wie viel Spaß das Arbeiten im richtigen Umfeld machen kann. Umso mehr freue ich mich, weiterhin als Werkstudentin ein Teil des Teams zu sein. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle auch an alle Birds für all die Erfahrungen, Erkenntnisse und Learnings, die ich bisher durch die Zeit mit euch mitnehmen durfte!

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