Inhalt
Einleitung
Wedding Influencer Typen
Influencer Wedding Trends 2026
Die inspirierendsten Wedding Influencer
Brands & Wedding Influencer: Zusammenarbeit
Fazit
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Die Wedding Season startet wieder und mit ihr beginnt die Zeit, in der Verlobte, Brautpaare und Hochzeitsgäste sich durch Moodboards, Reels und Checklisten scrollen.
Genau hier kommen Wedding Influencer ins Spiel. Sie zeigen nicht nur schöne Bilder, sondern machen Trends greifbar: von Weddings an besonderen Orten bis hin zu ganzen Wedding Weekends. In diesem Artikel schauen wir auf die wichtigsten Wedding Influencer Trends 2026, ordnen ein, welche Creator-Typen es gibt, und geben Beispiele dafür, wie sich das Wedding-Universum gerade neu erfindet.
Einleitung
Wedding Influencer Typen
Influencer Wedding Trends 2026
Die inspirierendsten Wedding Influencer
Brands & Wedding Influencer: Zusammenarbeit
Fazit
Wedding Influencer sind Creator, die rund um das Thema Hochzeit Content erstellen – von der Planung über Styling und Beauty bis hin zu Location, Reise und den Momenten danach. Das können Brautpaare sein, die ihre Vorbereitung dokumentieren, aber auch Profis wie Wedding Planner, Fotograf:innen, Floristik-Studios oder Make-up Artists, die Einblicke in ihre Arbeit geben und Trends aus der Praxis zeigen.
Ihre Relevanz ist 2026 besonders hoch, weil Hochzeiten für viele Paare ein Projekt mit hoher zeitlicher sowie finanzieller Investition sind. In dieser Phase suchen Menschen nicht nur nach „schönen Ideen“, sondern nach Orientierung: Was passt zu uns? Was kostet das? Welche Dienstleister lohnen sich? Wie sieht es am Ende wirklich aus? Wedding Influencer liefern diese Antworten in einer Form, die sich authentisch anfühlt und Vertrauen aufbaut.
Auch für Brands sind Wedding Influencer deshalb spannend: Sie erreichen ihre Community genau in dem Moment, in dem Kaufentscheidungen anstehen. Ob Brautmode, Schmuck, Beauty, Accessoires, Papeterie, Deko, Locations, Hotels oder Fotobücher – viele Kategorien profitieren davon, wenn Produkte nicht nur gezeigt, sondern im echten Prozess eingebettet werden. Kurz: Wedding Influencer sind nicht einfach Trendsetter, sie sind für viele Paare der Shortcut von Inspiration zu „Das buchen wir“ oder „Das kaufen wir“.
Wedding Influencer sind dabei nicht alle gleich und genau das macht sie so wertvoll. Es gibt zum einen Bride- und Couple-Creator, die ihre Planung wie ein Tagebuch teilen: vom Antrag über Budgetfragen bis zur finalen Feier. Dann gibt es Wedding Professionals wie Planner, Fotograf:innen, Videograf:innen, Floristik-Studios oder Make-up Artists, die hinter die Kulissen blicken lassen und zeigen, was wirklich funktioniert. Eine weitere Kategorie sind Bridal Fashion & Styling Creator, die Trends rund um Kleider, Accessoires, Schmuck und Beauty-Looks setzen und oft sehr „saveable“ Content produzieren. Und schließlich spielen Destination- & Experience-Creator eine immer größere Rolle, wenn es um Locations, Hotels, Reisen und Wedding Weekends geht. Je nach Ziel spricht jeder Typ eine andere Bedürfnislage an und wirkt damit auch unterschiedlich stark für Brands.
Wenn man Wedding Content durchscrollt, wird schnell klar: Es geht um persönliche Erlebnisse, hochwertige Erinnerungen und einen Stil, der bewusst ausgewählt wirkt. Wedding Influencer treiben diese Entwicklung stark mit, weil sie Trends nicht nur zeigen, sondern im echten Prozess erlebbar machen. Diese drei Themen dominieren gerade besonders:
3.1 Wedding Weekends statt Hochzeit an nur einem Tag
Warum nur einen Tag feiern, wenn man ein ganzes Wochenende daraus machen kann? Wedding Influencer zeigen zunehmend dreitägige Wedding Weekends, die mehr Raum für echte Begegnungen schaffen und das Event insgesamt entspannter wirken lassen. Typisch ist eine klare Dramaturgie: Tag 1 als Pre-Wedding-Event (Dinner, Bootstour, Strandparty), Tag 2 als Hochzeit mit großer Feier und Tag 3 als Hangover-Brunch zum Runterkommen. Dieser Trend passt perfekt zum Wunsch nach „Quality Time“ statt straffem Ablaufplan.
Ana Kohler und Luca Heubl haben ihre Hochzeit bewusst als mehrtägiges Event geplant: Neben der (standesamtlichen) Trauung gab es zusätzliche Programmpunkte wie Get-together und einen gemeinsamen Brunch am Folgetag. Insgesamt zog sich das Hochzeitswochenende damit über mehrere Tage.

3.2 Maximalistischer Bridal Look
Während Deko und Locations oft clean und reduziert inszeniert werden, darf der Look der Braut wieder richtig auffallen. Wedding Influencer setzen 2026 auf 90s-inspirierten Glam mit Strass und Glitzer, Perlenbesatz, opulenten Schleppen sowie Cut-outs und hohen Beinschlitzen. Dazu kommen Statement-Accessoires wie Vintage-Headpieces, Old-Hollywood-Handschuhe und Choker oder Perlenketten. Der Effekt: Ein Look, der im Foto- und Filmstil genauso stark wirkt wie live.
Millane trägt auf ihrer Hochzeit ein pompöses Couture-Brautkleid und setzt damit ein Statement.

3.3 Destination Weddings: Traumorte statt Standard-Location
Reisen bleibt ein Hochzeits-Thema und wird 2026 noch stärker zum Stil-Statement. Immer mehr Paare entscheiden sich für eine Hochzeit an einem Ort, der sich wie ein echtes Highlight anfühlt: mit besonderer Kulisse, Urlaubsgefühl und einem klaren „Once in a lifetime“-Vibe.
Besonders gefragt sind 2025 vor allem drei Destination-Richtungen: die Toskana und die Amalfiküste für mediterrane Eleganz und zeitlose Ästhetik, Bali und Thailand für romantische Strandhochzeiten mit Resort-Feeling sowie Island und Lappland für außergewöhnliche Abenteuer-Settings mit Naturkulisse, die sofort nach „Film“ aussieht.
Anna Maria Damm und und Julian Gutjahr feiern ihre Traumhochzeit am Gardasee.

Karim Yahiaoui (freier Trauredner)

2. storytellingsweddings (Annika I Hochzeitsplanerin)

3. Gelink 21 Duisburg (Brautmodegeschäft)

Damit Kooperationen im Wedding-Kontext funktionieren, müssen sie sich wie ein natürlicher Teil der Reise anfühlen. Wedding Influencer begleiten ihre Community oft über Wochen oder Monate durch Planung, Entscheidungen und Vorfreude. Genau das ist die Chance für Brands: Produkte und Services wirken am stärksten, wenn sie in echte Momente eingebettet sind und ein konkretes Problem lösen oder ein Gefühl verstärken.
Besonders gut funktionieren Formate, die nah am Prozess sind. Dazu zählen zum Beispiel Fittings und Anproben (Brautmode, Schuhe, Schmuck, Accessoires), Get-ready-Content rund um Beauty, Skincare und Styling, oder „Wedding Prep“-Tagebuchformate, in denen Entscheidungen nachvollziehbar werden. Im Destination-Kontext bieten sich Location- und Hotel-Partnerschaften an, bei denen nicht nur die Kulisse gezeigt wird, sondern auch Details wie Service, Setting und Ablauf. Und nach der Hochzeit ist der Content nicht vorbei: Fotobücher, Prints und „After-Wedding“-Momente sind ideal, weil sie an ein echtes Bedürfnis anschließen, Erinnerungen festhalten und teilen.
Wichtig ist dabei ein sauberes Briefing mit genug kreativer Freiheit. Statt starrer Produktplatzierung sollten Brands eine klare Rolle definieren: Warum passt dieses Produkt genau hier rein? Was macht es für das Brautpaar leichter, schöner oder stressfreier? Wenn diese Logik stimmt, wirkt die Zusammenarbeit automatisch glaubwürdig. Außerdem lohnt es sich, von Anfang an in Serien zu denken: Wedding Content lebt nicht von einem einzelnen Post, sondern von Wiedererkennbarkeit über mehrere Touchpoints: von der Vorbereitung über den Hochzeitstag bis zum Rückblick danach.
Wedding Influencer machen 2026 vor allem eines sichtbar: Hochzeiten werden emotionaler erzählt und insgesamt bewusster geplant. Destination Weddings bleiben ein zentraler Trend, weil sie sofort eine unverwechselbare Kulisse liefern und damit nicht nur die Feier, sondern auch den gesamten Stil prägen: von der Papeterie über den Dresscode bis zur Bildsprache. Genau diese starken Settings sind ein Grund, warum Wedding Content gerade so gut funktioniert: Er ist nicht nur Inspiration, sondern vermittelt ein Lebensgefühl, das viele Paare für ihren eigenen Tag übernehmen möchten.
Für Brands bedeutet das: Am stärksten wirken Kooperationen, wenn Produkte oder Services logisch in den Prozess eingebettet sind – als Lösung, als Upgrade oder als Detail, das die Experience runder macht. Und weil Hochzeiten keine One-Day-Story mehr sind, lohnt es sich auch für Marken, in Phasen zu denken: Vorbereitung, Styling, Reise/Location, Wedding Weekend, After-Wedding. Genau dort entstehen die Touchpoints, in denen sich Kaufentscheidungen, Empfehlungen und langfristige Markenbindung entwickeln.
Unterm Strich: Wedding Influencer sind 2026 nicht nur Trendsetter, sondern Wegbegleiter. Sie prägen, wie Hochzeiten aussehen, wie sie dokumentiert werden und welche Marken dabei als „Must-have“ wahrgenommen werden.