8 Tipps, wie man ein Influencer Briefing schreibt

von Annabelle

April 10, 2020

Warum ist das Briefing im Influencer Marketing so wichtig? Diese Frage lässt sich leicht beantworten, denn das Briefing ist die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Influencern und Unternehmen oder auch Agenturen. Das Briefing fasst alle wichtigen Informationen zur geplanten Kampagne zusammen und schafft so die Grundlage für die gegenseitigen Erwartungen.

So werden im Folgenden Text die 8 wichtigsten Punkte erklärt, die beim Schreiben eines Influencer Briefings beachtet werden sollten.

Inhalt

  1. Grundlagen Influencer Briefing
  2. Die wichtigsten Punkte
  3. Primäre Ziele der Kampagne
  4. Stelle dein Produkt/Marke dem Influencer vor
  5. Kampagnenregeln
  6. Skizziere Ideen
  7. Herausforderungen im Influencer Marketing
  8. Biete zusätzliche Inspiration

Grundlagen Influencer Briefing

Ein richtiges Influencer-Briefing muss alle Informationen und Inhalte enthalten, die für den Influencer relevant sind und ihm helfen können, sich ein genaues und klares Bild von dem zu machen, was von ihm erwartet wird. Es müssen die Dauer, die Bedingungen und die Ziele der Zusammenarbeit, die am Ende erreicht werden sollen, klar definiert werden.

Gehe sicher, dass das Influencer Briefing:

  • den Influencer auf persönlicher Ebene anspricht. Es wirkt vertrauter, wenn der Name des Influencers im Briefing aufgenommen wird.
  • dem Influencer nicht ohne zusätzliche Informationen bzw. einer Kampagnenanfrage zugeschickt wird. Mache klar, dass du den Influencer kontaktierst, um im Rahmen der Kampagne mit ihm zusammen zu arbeiten.

Beispiel: “Hallo Paul, wir planen eine neue und aufregende Kampagne, bei der wir gerne mit dir zusammenarbeiten würden. Nachstehend findest du ein detailliertes Briefing zur geplanten Kampagne.”

1. Die wichtigsten Punkte

Bringe diese wichtigen Punkte in dem Influencer Briefing unter:

  • Den Namen des Unternehmens, die Kampagne und alle Produkte oder Dienstleistungen, die in der Kampagne beworben werden sollen. Auch nützliche bzw. wichtige Informationen zum Produkt sollten dem Influencer zur Verfügung gestellt werden.
  • Die Dauer, über die die Kampagne voraussichtlich vom Start- bis zum Enddatum laufen wird.
  • Kanäle und soziale Medienplattformen, auf denen die Kampagne durchgeführt wird.
  • Definitionen der vorrangigen Erwähnungen und Hashtags
  • Das Datum, an dem die ersten Entwürfe vom Influencer erwartet werden. Wann soll der Influencer Ihnen seine ersten Entwürfe zur Genehmigung schicken?
  • Das Datum, an dem die Kampagne voraussichtlich abgeschlossen oder beendet sein wird.
  • Die Art der Zusammenarbeit, die du planst. Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten: Übernahme von Konten, Produktplatzierungen, Gewinnspiele, Promotions, Unboxing, Brand-Ambassador-Programm, Content-Buyout usw.
  • Do’s & Dont’s: Mit einer kurzen Übersicht der Do’s und Dont’s wird die Kampagne auch auf rechtlicher Ebene abgesichtert. Zum Beispiel wäre ein Don’t eine fehlende Werbekennzeichnung.

2. Primäre Ziele der Kampagne

Hier teilst du deine Vision mit dem Influencer. Vergewissere dich, dass die Ziele verstanden werden, die bis zum Ende der Kampagne erreicht werden sollen. Da die meisten Influencer ein gutes Verständnis für ihre Followerschaft haben, wissen sie, wie sie die Botschaften an ihre Zielgruppe verfassen müssen und sicherstellen können, dass bestimmte Ziele erreicht werden. Bei der Erläuterung der Ziele ist es wichtig, Folgendes zu beachten:

  • Gezieltes Bewusstsein in Bezug auf Gesamtreichweite und Zuschauerzahl
  • Berücksichtigung von Kommentaren, Abstimmungen, Inhaltsansichten, Klicks usw.
  • Bevorzugte Antworten in Bezug auf Markenstudie, Teilen, Mögen usw.
  • Kaufbezogene Antworten wie z.B. Verkaufsumsätze, Klicks auf eCommerce, Tracking-Tags, Coupons usw.
  • Loyalität in Bezug auf nutzergenerierte Inhalte, Verweise und Anteile usw.

3. Stelle dein Produkt/Marke dem Influencer vor

Gib eine kurze Beschreibung der eigentlichen Dienstleistung oder des Produkts an, für das geworben werden soll. Es ist wichtig, diesen Teil emotional fesselnd zu gestalten, da dies die Chancen erhöht, dass das Angebot angenommen wird.

Beispiel: “In dieser Kampagne brauchen wir dich als Markenbotschafter für den Super-Smoothie, den wir demnächst in den Geschäften einführen werden. Dieser Smoothie wird aus 100% natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt und eignet sich hervorragend zur Förderung von Gesundheit und Vitalität. Was könnte besser sein?”

4. Kampagnenregeln

Umreiße die Regeln der Kampagne. Versuche dabei, die Kreativität der Influencer nicht zu ersticken.

Beispiel:

  • Keine negativen Kritiken oder Bewertungen
  • Keine Erwähnung anderer Marken
  • Keine falsch geschriebenen Wörter
  • Nur richtige Tags und Hashtags

5. Skizziere Ideen

Skizziere Ideen für die Präsentation des Produkts oder der Dienstleistung. Je nach Wunsch kannst du entweder allgemeine oder spezifische Ideen formulieren. In der Regel ist es jedoch besser, den Influencern hier freie Hand zu lassen, da sie ihre Follower besser verstehen.

Beispiel: Indem du deinen Followern zeigst, wie großartig unser Produkt ist und sie an deiner Leidenschaft für unsere Smoothies teilhaben lässt, wird unser Produkt positiv bei deinen Followern verankert werden. Du kannst in der Kampagne mit Humor arbeiten, aber die Idee ist, das Interesse an dem Smoothie zu maximieren und deine Follower dazu zu bringen, positiv darauf zu reagieren.

6. Biete zusätzliche Inspiration

Wenn bereits Werbevideos oder -bilder vorliegen, können diese dem Influencer zur Verfügung gestellt werden, um ihm eine klarere Vorstellung davon zu vermitteln, was erwartet wird. Dazu bietet sich zum Beispiel ein Moodboard als Teil des Briefings an.

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